Schutzniveaus bei Reitwesten: Ein Leitfaden zu BETA- und EN 13158-Standards
Reitwesten werden nach Schutzstufen klassifiziert. Die Wahl der richtigen Stufe, passend zu Disziplin und Risikograd, ist entscheidend für Ihre Sicherheit.
Norm EN 13158: die drei Stufen
| Stufe | Schutz | Ideal für |
|---|---|---|
| Stufe 1 | Basis — leichte Stöße | Voltigieren, Hippotherapie, risikoarme Aktivitäten |
| Stufe 2 | Mittel — moderate Stöße | Niedriges Springen, Dressur, allgemeines Training |
| Stufe 3 | Hoch — schwere Stöße | Cross Country, Vielseitigkeit, Rennen, Wettkampf |
BETA-Standard (britisch)
Der BETA-Standard klassifiziert Westen wie folgt:
- BETA Stufe 3 (orange): Basisschutz. Nicht für Cross Country empfohlen.
- BETA Stufe 3 (blau): Standardschutz. Für die meisten Veranstaltungen geeignet.
- BETA Stufe 3 (lila): Maximaler Schutz. Bei FEI Cross Country und vielen Rennen obligatorisch.
Stufe 2 oder Stufe 3?
Für Dressurunterricht, niedriges Springen und allgemeines Training: Stufe 2 ist ausreichend und bequemer. Für Cross Country, Vielseitigkeit, Ausritte in schwierigem Gelände: immer Stufe 3. Stufe 3 ist steifer und kann bei anspruchsvoller Dressurarbeit unbequem sein.
Airbag-Weste vs. traditionelle Schutzweste
Die Airbag-Weste ergänzt (ersetzt nicht) die Schutzweste. Die sicherste Kombination für Cross Country ist: Schutzweste Stufe 3 + Airbag darüber.