Krawatte, Plastron und Gürtel im Reitsport: Leitfaden für formelle Turnierkleidung
Die formelle Reitkleidung hat präzise Regeln. Das Plastron, die Krawatte und der Gürtel sind Elemente, die im Turnierring den Unterschied ausmachen. Wir erklären Ihnen, was sie sind und wann sie zu verwenden sind.
Das Plastron im Reitsport
Das Plastron (auch Jabot oder Stock Tie genannt) ist die eleganteste Art, den Hals im formellen Reitsport zu bedecken. Es ist ein breites Stoffstück, das:
- wie ein langer Schal um den Hals gewickelt wird
- mit einer goldenen Nadel oder Brosche in der Mitte befestigt wird
- zulässige Farben: Weiß und Creme (für Dressur und Vielseitigkeit)
- Tradition: Ursprünglich diente es als Notverband bei Stürzen
Krawatte vs. Plastron: Wann man was trägt
| Plastron | Krawatte | |
|---|---|---|
| Dressur auf hohem Niveau | ✅ Obligatorisch | ❌ |
| Springreiten | ⚠️ Optional | ✅ Üblich |
| Vielseitigkeitsreiten | ✅ Dressurphase | ✅ Geländphase |
| Training | ❌ Nicht notwendig | ❌ Nicht notwendig |
Der Gürtel im Reitsport
Der Gürtel vervollständigt den formellen Look. Im Reitsport wird verwendet:
- Glatte Ledergürtel in Braun oder Schwarz, passend zur Stiefelfarbe
- Diskrete Schnalle, ohne auffällige Verzierungen
- Standardbreite: 2,5-3 cm
- Bei Dressur auf hohem Niveau mit Frack: kein sichtbarer Gürtel (Schärpe stattdessen)