Rückenprotektoren für den Reitsport: Der vollständige Leitfaden für Modelle und Vorschriften

Der Rückenprotektor beim Reiten schützt die Wirbelsäule und die Rippen im Falle eines Sturzes. Er ist besonders empfehlenswert in Hochrisikodisziplinen wie Vielseitigkeit, Springreiten und bei der Arbeit mit jungen Pferden.

Ist ein Rückenprotektor Pflicht?

Bei offiziellen spanischen und FEI-Wettkämpfen ist der Rückenprotektor in der Regel nicht separat vorgeschrieben (die Schutzweste deckt den Rücken ab). Im Cross-Country, auf Geländestrecken und bei der Arbeit mit jungen Pferden wird er jedoch von vielen Zentren und Verbänden dringend empfohlen oder sogar vorgeschrieben.

Arten von Rückenprotektoren

Typ Schutz Komfort
In Weste integrierter Rückenprotektor Hoch (alles zusammen) Mittel
Separater Rückenprotektor Mittel-hoch (nur Rücken) Hoch (leicht)
Aufprallkorsett Sehr hoch Niedrig (steif)

Wirbelsäulenschutz: Worauf achten?

  • D3O- oder PORON XRD-Material: Materialien, die beim Aufprall versteifen, aber im Ruhezustand flexibel sind. Die derzeit am meisten empfohlenen Materialien.
  • Abdeckung der Wirbel: Sollte von T1 bis L5 (komplette Brust- und Lendenwirbelsäule) reichen.
  • Zertifizierung EN 1621-2: Europäische Norm für Motorrad- und Reit-Rückenprotektoren.

Ersetzt eine Schutzweste oder ein Airbag den Rückenprotektor?

Die Schutzweste deckt den Rücken bis zu einem gewissen Grad ab. Der Airbag bietet zusätzlichen Aufprallschutz. Für sehr risikoreiche Disziplinen (fortgeschrittenes Cross-Country, Arbeit mit schwierigen jungen Pferden) ist jedoch die Kombination aller drei am sichersten.

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