TREC: die Disziplin des vielseitigen Geländereiters
TREC (Techniques de Randonnée Équestre de Compétition, aus dem Französischen) ist eine Disziplin, die für Geländereiter und Wanderreiter gedacht ist. Sie misst reale praktische Fähigkeiten: sich mit einer Karte zu orientieren, die Geschwindigkeit des Pferdes zu kontrollieren und natürliche Hindernisse zu überwinden, denen ein Reiterpaar auf einem Feldweg begegnen würde. Es ist zugänglich, unterhaltsam und sehr lehrreich für alle, die das Pferd abseits der Bahn genießen.
Die drei TREC-Prüfungen
TREC besteht aus drei Prüfungen. Der POR (Orientierungsritt) ist die Königsdisziplin: Das Reiterpaar folgt einer Route mit Karte und Kompass in einer vorgegebenen Geschwindigkeit, ohne die Strecke vorher zu kennen. Die Gangartkontrolle misst die Fähigkeit, langsam zu galoppieren und schnell in einem Korridor zu gehen. Der PTV ist ein Parcours mit natürlichen Hindernissen (Stege, Äste, Sprünge, Rückwärtsgehen, Tore).
Die Orientierung (POR)
Das Reiterpaar erhält eine Karte mit einer Route und muss diese unter Einhaltung einer vorgegebenen Durchschnittsgeschwindigkeit, weder schneller noch langsamer, befolgen. Es wird bestraft, wenn man von der Strecke abweicht, zu spät an den Kontrollpunkten ankommt und die Richtung verfehlt. Belohnt werden Regelmäßigkeit, das Lesen des Geländes und das intelligente Management des Pferdes über lange Distanzen.
Die Gangartkontrolle
In einem abgegrenzten Korridor muss der Reiter auf dem Hinweg so langsam wie möglich galoppieren und auf dem Rückweg so schnell wie möglich im Schritt gehen, ohne die Gangart zu wechseln. Es misst die feine Kontrolle über das Pferd und seine Bereitschaft. Es ist eine scheinbar einfache Prüfung, die viel über die Grundausbildung des Reiterpaares aussagt.
Der Hindernisparcours (PTV)
Eine Abfolge von Hindernissen, die reale Feldsituationen nachbilden: Wasser durchqueren, unter Ästen hindurchreiten, über einen Baumstamm springen, ein Tor ohne Absteigen öffnen und schließen, rückwärts zwischen Pfosten gehen, eine Böschung hinaufreiten. Es misst das gegenseitige Vertrauen und die Vielseitigkeit. Es ist die auffälligste Prüfung und die Lieblingsprüfung vieler Teilnehmer.
Für wen ist TREC geeignet?
Es ist ideal für Geländereiter, Wanderreiter und Wanderreiter, die einen Wettbewerb ohne die Starrheit der Bahn wünschen. Es nimmt alle Arten von Pferden und Ponys auf. Es belohnt die echte Komplizenschaft mit dem Pferd mehr als die technische Spektakulärität. In Spanien gibt es einen wachsenden Wettbewerbskreis und es ist eine ausgezeichnete Möglichkeit, ohne Druck in den Wettkampfsport einzusteigen.
Häufig gestellte Fragen
Brauche ich ein spezielles Pferd für TREC?
Nein. Jedes ausgeglichene und gut gelaunte Geländepferd oder Pony ist geeignet. Vielseitigkeit ist wichtiger als die Rasse.
Muss man Karten lesen können?
Ja, die Orientierung ist ein wesentlicher Bestandteil. Man lernt es durch Übung und es ist eine sehr nützliche Fähigkeit für jeden Geländereiter.
Ist es eine teure Disziplin?
Es ist eine der günstigsten: Es erfordert weder Luxusausrüstung noch teure Pferde. Die Hauptinvestition ist Zeit und Übung.
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