Welches Gebiss wähle ich für mein Pferd?

Aktualisiert: Juni 2026 · Rincón del Valle Team

Welche Trense wähle ich für mein Pferd?

Die Wahl der Trense hängt von der Sensibilität des Pferdes, seinem Ausbildungsstand und der Disziplin ab. Als Ausgangspunkte: junge oder sensible Pferde → doppelt gebrochen mit Kupfer oder Gummi; ausgebildete Pferde → einfach gebrochen oder ungebrochen; hohe Dressur → Kandaren mit Hebelwirkung und Kinnkette (auf fortgeschrittenen Niveaus). Die Breite wird von Schenkelende zu Schenkelende gemessen (10,5-14 cm üblich).

Gelenk

Einfach: Zangenwirkung auf die Zunge. Doppelt (Mittelstück): verteilt den Druck, wird besser angenommen. Ohne Gelenk: gleichmäßiger Druck, für ausgebildete Pferde.

Material

Inox: Standard, neutral. Kupfer/Sensogan (Sprenger): fördert die Speichelproduktion. Süßes Eisen: ähnliche Wirkung wie Kupfer. Gummi: am sanftesten, für sehr sensible Pferde oder Einsteiger.

Disziplin

Grundausbildung: doppelt gebrochenes Gebiss aus Kupfer. Springen: einfach gebrochen oder doppelt gebrochen. Fortgeschrittene Dressur: Kandaren mit Hebelwirkung und Kinnkette (nur auf hohem Niveau).

Verwandte Ressourcen


Erweiterte Informationen

Haupttypen

Die einfache Trense, die Gelenktrense, die doppelte Trense, die Serreta, das Pelham und das Hackamore sind die Hauptgruppen. Jede wirkt auf unterschiedliche Punkte: Zunge, Lade, Maulwinkel, Gaumen, Nasenrücken. Keine Trense ist universell besser; die richtige ist die, die für jedes Pferd und jede Disziplin geeignet ist.

Richtige Anpassung

Die Breite sollte der Maulbreite des Pferdes entsprechen, mit einem halben Zentimeter Spielraum auf jeder Seite. Die Höhe wird so eingestellt, dass ein oder zwei leichte Falten im Maulwinkel entstehen, ohne zu spannen. Eine falsch angepasste Trense (Größe oder Höhe) ist die häufigste Ursache für Widerstände des Pferdes, die nicht durch Korrekturreiten behoben werden können.

Häufig gestellte Fragen

Kontrolliert ein schärferes Gebiss besser?

Fast nie. Was kontrolliert, ist die Ausbildung des Pferdes und die Hände des Reiters, nicht das Gebiss.

Kann man ohne Gebiss reiten?

Ja, mit Hackamore oder Halfter. Bei regulierten Wettkämpfen ist ein Gebiss oft Pflicht.

Wie weiß ich, ob das Gebiss dem Pferd gut passt?

Entspannter geschlossener Mund, sanftes Kauen des Gebisses, keine anhaltenden Widerstände.

Verwandtes Material